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BOLTA-WERKE starten Sanierungsprozess

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Die Geschäftsleitung der BOLTA-WERKE GmbH hat sich Ende September 2021 entschieden, die BOLTA-WERKE über ein Insolvenzverfahren neu aufzustellen. Während dieses Sanierungsprozesses wird der Geschäftsbetrieb des Unternehmens in vollem Umfang fortgeführt. Alle Aufträge werden wie vereinbart erbracht.

Das zuständige Insolvenzgericht in Nürnberg hat den erfahrenen Sanierungsexperten Volker Böhm von der Kanzlei Schultze & Braun als vorläufigen Insolvenzverwalter eingesetzt. Böhm hat sich umgehend vor Ort ein Bild der Lage gemacht und gemeinsam mit dem Management die ersten erforderlichen Maßnahmen eingeleitet. Außerdem hat Böhm Kontakt zu wichtigen Kunden aufgenommen. Die Kunden haben ausnahmslos ihre Unterstützung für die Sanierung zugesagt und angekündigt, weiter bei den BOLTA-WERKEN zu bestellen.

Böhm erklärte gegenüber den Medien: „Die BOLTA-WERKE gehören zu den international führenden Spezialisten für Oberflächenveredelung in der Automobilindustrie. Das Unternehmen verfügt über hochqualifizierte Mitarbeiter, hochmoderne Fertigungsverfahren und ein weitverzweigtes Vertriebsnetz. Das sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Neuaufstellung.“

Ursächlich für die aktuelle Schieflage des Unternehmens ist die anhaltende Halbleiterkrise in der Automobilindustrie. In der Folge haben einige Kunden ihre Abrufe verschoben, was bei BOLTA zu einem massiven Umsatzeinbruch führte, der finanziell nicht aufgefangen werden konnte.

Zurzeit ermittelt Böhm die vorhandenen Sanierungsoptionen. Anschließend wird er gemeinsam mit Gläubigern und Geschäftsleitung über das weitere Vorgehen entscheiden.

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